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Unfallkrankenhaus Wien Meidling
Hygiene- und Qualitätsmanagement

Hygiene und Qualitätsmanagement

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Krankenhaushygiene

Nosokomiale Infektionen oder Krankenhausinfektionen stellen eine ständige Herausforderung bei der optimalen Betreuung von Patientinnen und Patienten dar. Es handelt sich dabei um Infektionen, die in kausalem Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt stehen. Krankenhaushygienische Maßnahmen nehmen bei der Vermeidung dieser eine Schlüsselrolle ein.

  

Die Herausforderungen sind unter anderem

  • die Zunahme von Patientinnen und Patienten mit bestehenden Risikofaktoren (inklusive des hohen Prozentsatzes an geriatrischen Patientinnen und Patienten),
  • die Zunahme des Auftretens multiresistenter Erreger,
  • Umbauarbeiten bei laufendem Betrieb,
  • die Übernahme von Patientinnen und Patienten von ausländischen Gesundheitseinrichtungen (multiresistente Erreger/„Problemkeime“) durch das vermehrte Reiseaufkommen.


Die Stellung der Krankenhaushygiene ist die einer Stabstelle der Kollegialen Führung. Das Hygieneteam, das sich aus Hygienefachkräften und hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzten zusammenstellt, hat eine beratende Funktion. Dem Team steht ein Krankenhaushygieniker als externer Berater zur Seite. In allen Bereichen wie z. B. in der Physiotherapie, dem Röntgen, dem medizinischen Labor, den bettenführenden Stationen etc. sind Hygienekontaktpersonen nominiert.

 

Kommunikation, unermüdliche Arbeit und Motivation aller Beteiligten tragen zur Umsetzung der elementaren Regeln der Hygiene bei.

  

Der Aufgabenbereich der Krankenhaushygiene umfasst die

  • Ermittlung des Hygienestatus in pflegerischen, diagnostischen, therapeutischen und versorgungstechnischen Bereichen,
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Hygieneplänen, Hygienestandards und Hygienerichtlinien,
  • Mitwirkung bei der Beschaffung von Desinfektionsmitteln und bei der Beschaffung und Aufbereitung von Produkten, sofern durch diese eine Infektionsgefahr entstehen kann,
  • Beratung des Personals in allen für die Wahrung der Hygiene wichtigen Angelegenheiten und
  • Mitwirkung bei allen Planungen für Neu-, Zu- und Umbauten.

 

In der Praxis ergeben sich dadurch die Führung einer Infektionserfassung (inklusive Erreger- und Resistenzstatistik), unter anderem mit dem Ziel, Konzepte zur Eindämmung von Resistenzentwicklungen zu erstellen (Antibiotikarichtlinien für den kontrollierten und verantwortungsvollen Umgang mit antiinfektiven Medikamenten).

 

Weitere Elemente der Hygienearbeit sind auszugsweise die Ausarbeitung von abteilungsspezifischen Desinfektionsplänen, regelmäßige Begehungen aller Bereiche, die Erstellung und Überarbeitung von Strategien und Maßstäben bzw. bereichsspezifischen Richtlinien, Fortbildungen, Initiierung und Durchführung von Umgebungsuntersuchungen, Kontakt mit der Behörde, Mitarbeit in Arbeitskreisen, Protokollierung aller Begehungs- und Besprechungsergebnisse sowie die Weitergabe aktueller Informationen.

 

Das Wohl und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten stehen dabei immer im Mittelpunkt.

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Qualitätsmanagement (QM)

Die gesetzliche Verankerung der Qualitätssicherung im Krankenanstaltengesetz (KAG) § 5b aus dem Jahr 1993 nahm die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) - als einer der ersten österreichischen Krankenanstaltenträger - zum Anlass, ein unternehmensweites QM-System zu installieren. ​

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Verschiedenste Bereiche wurden in 43 sogenannten „Qualitätsanforderungen“ zusammengefasst.​

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Einige Beispiele:​

  • Der Weg der Medikamente von der Anlieferung bis zur Verabreichung ist genau definiert und dokumentiert.
  • Es gibt eine standardisierte Vorgangsweise in der Thromboembolieprophylaxe.

Das QM-System unserer Einrichtung orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Patientinnen und Patienten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Organisation. Nur durch konstruktive Zusammenarbeit lassen sich Veränderungen bewerkstelligen!​

Die interdisziplinär besetzte Qualitätssicherungskommission (QSK) initiiert, koordiniert, unterstützt und fördert die Umsetzung des QM und berät die Kollegiale Führung über die dazu erforderlichen Maßnahmen.​

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CIRPS

Das Projekt CIPRS (Critical Incident Reporting & Prevention System) ist ein System zum Erkennen, Melden und Bearbeiten von Fehlern, Beinahefehlern sowie kritischen Ereignissen in der Patientenversorgung. Ziel sind nachweisbare Verbesserungen von Arbeitsabläufen zur Risikominimierung.​

Der Start im AUVA-Unfallkrankenhaus Meidling erfolgte im November 2010 mit dem Einsatz der Projektgruppe und wurde im April 2011 an das Vertrauensteam übergeben. 

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Feedbackmanagement

Ihre Meinung ist uns wichtig!

 

Es ist uns ein Anliegen, unsere Sie umfassend und bestmöglich zu betreuen. Ihre Erfahrungen helfen uns, die Behandlung und Betreuung ständig zu optimieren.

 

Nutzen Sie folgende Möglichkeiten, um uns Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt zu geben:

 

Meinungskarte

Die

liegen zur freien Entnahme neben dem Entlassungsschalter im Erdgeschoß auf, auf den Bettenstationen erhalten Sie diese vom Pflegepersonal. Die Briefkästen für die Retournierung befinden sich in den jeweiligen Bereichen.

  

Website

Auf unserer Website haben Sie unter Lob und Kritik die Möglichkeit, Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt zu geben.

 

Im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses sind wir bemüht, Ihre Anregungen aufzugreifen und gegebenenfalls in unserer Einrichtung zu implementieren.

 

2014 wurden vier Strukturänderungen umgesetzt:

  • Anschaffung von Kaffeemaschinen für die Bettenstationen
  • Bereitstellung von flächendeckendem W-LAN
  • Krückenhalterungen in Nassräumen
  • Sanierungsmaßnahmen in Nassräumen

    2015 wurde eine Strukturänderung initiiert:

  • Die Öffnungszeiten des Buffets werden probeweise verlängert (Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr anstatt bis 16:00 Uhr). Entscheidung für künftige Öffnungszeiten wird nach Evaluierung seitens der Verwaltungsleitung und Buffetbetreiberin getroffen.